Amnesty International Arbeitskreis Russland, Gruppe Erlangen

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Arbeitskreis Russland, Gruppe Erlangen

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Dieser Arbeitskreis wurde Anfang 1999 gegründet. Wer hier mitarbeiten will, ist herzlich willkommen, besonders natürlich Personen mit Kenntnissen der russischen Sprache. Interesse? Kontakt: Jutta Schnabel unter


Im Herbst 1999 hat der Wladimirer Prof. Percy Gurwitz einen Vortrag über die Situation der Menschenrechte in der Erlanger Partnerstadt Wladimir gehalten. Percy Gurwitz war sozialdemokratischer Abgeordneter des Stadtparlaments von Wladimir und dabei ein engagierter Verfechter der Menschenrechte.

Seine brillianten Ausführungen und sein überzeugendes Auftreten haben uns ermuntert, aktiv zur Verbesserung der Menschenrechte in Russland zu arbeiten und uns mit einer sechsköpfigen Delegation im September 2000 selbst einen Eindruck von der politischen Lage in Wladimir zu verschaffen.

Nun mussten wir betrübt zur Kenntnis nehmen, dass Percy Gurwitz am 15.4.2011 im Alter von 92 Jahren verstorben ist.

Er ruhe in Frieden!


Ab dem 31. Oktober 2010 wurde auch in Erlangen am 31. jeden Monats wie an vielen Orten in der Welt eine Mahnwache abgehalten zur Durchsetzung des Artikel 31 der russischen Verfassung, der lautet: "Die Bürger der russischen Föderation haben das Recht, sich friedlich und ohne Waffen zu versammeln, Versammlungen, Kundgebungen, Demonstrationen und Umzüge durchzuführen sowie Streikposten aufzustellen." Auch in Erlangens Partnerstadt Wladimir finden regelmäßig Demonstrationen statt. Näheres im Wladimir-Blog von Peter Steger.
Russland ist ein großes Land, in dem viele Menschenrechtsverletzungen praktiziert werden (Amnesty Report 2013 zu Russland). In letzter Zeit haben Menschenrechtsorganisationen angefangen, Strukturen aufzubauen um sich systematisch gegen willkürliche Inhaftierung, Folter, politische Morde und die Todesstrafe zu wenden.
Um diesen Prozess zu fördern, hat amnesty das so genannte Country-linking ins Leben gerufen. Dabei sollen westliche amnesty-Gliederungen russische Menschenrechtsgruppen tatkräftig fördern. Wir wollen von Erlangen aus diese Organisationen unterstützen und dem in Russland wachsenden Menschenrechtsgedanken im Rahmen unserer Möglichkeiten Rückendeckung geben.
Naturgemäß nutzen wir vor allem auch die bestehenden guten Kontakte zur Erlanger Partnerstadt Wladimir (Homepage der Partnerstadt Wladimir im ehrenamtlichen Erlangen). Ende September 2000 sind wir mit einer 6-köpfigen Delegation für eine Woche nach Wladimir gefahren, um direkte Kontakte zu dortigen Menschenrechlern aufzunehmen, für den Gedanken der Menschenrechte in Vorträgen und an Schulen zu werben sowie ein Gefängnis zu besuchen. Wie wichtig es ist, bei der russischen Bevölkerung Zivilcourage zu entwickeln, schildert unser Bericht.

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